Der Handel: Schlüsselfigur für die Zukunft des Bezahlens

Ein breites Akzeptanznetz innovativer Bezahlverfahren ist Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Bezahlens. Denn nur durch ein großflächiges Angebot an den hiesigen Point of Sales findet technologischer Fortschritt auch den Weg in die Portemonnaies der Verbraucher.

Die Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. weiß entsprechend um die zentrale Rolle, die der Handel hinsichtlich der Akzeptanz und Weiterentwicklung von elektronischen Bezahlinnovationen einnimmt – gänzlich ungeachtet, ob es sich um einen kleinen Handwerksbetrieb oder eine große Supermarktkette handelt.

Modernes Bezahlen bei großen Einzelhandelsunternehmen

Über 100 Millionen girocards der Banken und Sparkassen befinden sich in der Bundesrepublik im Umlauf, fast jeder Bürger hat mindestens ein Exemplar in der Tasche. Mit Hilfe der Debitkarte können Kunden beispielsweise in Supermärkten, an Tankstellen oder in Drogeriemärkten bequem und sicher bargeldlos bezahlen. 840.000 aktive girocard-Terminals sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Transaktionen im Einzelhandel.

Modernes Bezahlen bei kleinen und mittelständischen Handelsunternehmen und im Lebensmittelhandwerk

Die Initiative konzentriert sich in ihrem Engagement rund um die Förderung moderner Bezahlverfahren in Deutschland jedoch nicht nur auf die großen Akteure des Einzelhandels. Auch kleine und mittelständische Händler, Gastronomie- oder Handwerksbetriebe ebenso wie Unternehmen der Dienstleistungsbranche, stehen im Zentrum der Vereinsaktivitäten.

Moderne Bezahlsysteme, wie girocard smartPOS – ein vereinfachtes Terminal speziell konzipiert für die Zielgruppe von Kleinsthändlern – steigern die Attraktivität elektronischer Zahlungsmittel auch für diejenigen Händler, für die das Anbieten bargeldloser Bezahllösungen aus Kosten- und Implementierungsgründen bislang nicht attraktiv erschien.

Insbesondere im traditionellen Lebensmittelhandwerk beobachtet der Verein, dass elektronische Bezahlsysteme vermehrt zum Alltag gehören. Das kontaktlose Bezahlen eröffnet hier, aufgrund der durchschnittlich niedrigeren Bonwerte, neue Potenziale: Die Zahlung ist deutlich schneller als Barzahlung oder herkömmliche Kartenzahlung und hilft, Prozesse zu beschleunigen. Für die Betriebe reduzieren sich außerdem der Zeitaufwand rund um die Bargeldlogistik sowie Fehlerquellen bei der Abrechnung. Im Bereich des Bäckerhandwerks statten schon zahlreiche Initiative-Mitglieder Betriebe in ganz Deutschland mit bargeldlosen Bezahlsystemen aus.

Händlervorurteile

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Neue Technologien eröffnen den Weg zu neuen Akzeptanzpartnern

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Kein Kleingeld? Aber Karte?!

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URL: https://initiative-deutsche-zahlungssysteme.de/projekte/handel/
Stand: 18.03.2019 14:37:54
©2019 Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V