Pressemitteilung

10. Parlamentarischer Abend der Initiative

Berlin, 24.04.2015: Eine Gesellschaft, in der moderne und innovative Bezahllösungen Scheine und Münzen ablösen, ist bereits seit einer Dekade Zielsetzung und Anspruch aller Aktivitäten der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. (ehemals Initiative GeldKarte e.V.). Das zehnjährige Jubiläum sowie die Zukunft des Zahlens in Deutschland waren auch die Themen des diesjährigen Parlamentarischen Abends gestern in Berlin. Mit Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender der Initiative, zelebrierten und diskutierten Jens Koeppen, MdB, und Sibylle Strack, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) sowie die anwesenden Gäste über Gegenwart und Zukunft des Bezahlens.

In Deutschland sind elektronische Bezahllösungen bereits vermehrt im Alltag angekommen, doch alleinige Praxis ist die Nutzung kartenbasierter Zahlungsverfahren noch nicht. Für die Initiative, die seit nunmehr zehn Jahren Aufklärungsarbeit im Bereich elektronischer Zahlung leistet und Projekte zur Förderung dieser initiiert, ist dies Ansporn und Herausforderung zugleich. Auf dem diesjährigen Parlamentarischen Abend des Vereins diskutierten die anwesenden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien daher die Frage, wie girocard, GeldKarte und girogo den Alltag der Deutschen bereichern können. Und wie man die Akzeptanz und Offenheit gegenüber modernen Bezahllösungen weiter steigern kann.

In seiner Keynote würdigte Jens Koeppen, MdB und Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda, das Engagement und die Zielsetzung des Vereins und verwies auf das Spannungsfeld Politik-Handel-Verbraucher im Zusammenhang mit neuen Technologien: „Wie der Markt von morgen im Bereich der Bezahlsysteme aussehen wird, entscheidet nicht die Politik. Der Kunde mit seiner Nachfrage wird entscheiden, ob sich das eine oder das andere System durchsetzt, oder ob sich ein Nebeneinander der verschiedenen Innovationen langfristig etabliert“. Sibylle Strack vom DSGV* erörterte in diesem Zusammenhang die Strategie und die Ansprüche der Deutschen Kreditwirtschaft im Hinblick auf die girocard: „Neue technologische Entwicklungen wie das kontaktlose Bezahlen auf Basis der girocard, girocard im Internet oder Mobile Payment sind nur einige der gemeinschaftlichen Innovationen, die zur Zukunftsfähigkeit und Erfolgsgeschichte der girocard nachhaltig beitragen werden.“

Für Ingo Limburg, Vorstandsvorsitzender des Vereins, bescheinigen die gelungenen Projekte der vergangenen Jahre der Initiative eine erfolgreiche Arbeit. Doch darauf will sich der Verein nicht ausruhen: „Mit girocard, GeldKarte und girogo im Portfolio werden wir den Erfolgskurs auch in der nächsten Dekade fortführen. Wir freuen uns schon jetzt darauf mit der Initiative ein Teil des neuen Innovationsmanagments der Deutschen Kreditwirtschaft zu sein und für die Vernetzung untereinander und hin zur Politik zu sorgen.“ Für einen Abschluss der Veranstaltung mit einem gewissen Augenzwinkern sorgte der Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Heinemann, ihres Zeichens Kabarettistin und Expertin für den „Faktor Mensch“. Ihre Analyse des Kunden im digitalen Zeitalter und dem alltäglichen Bewegen zwischen Bits & Bytes sorgte bei den Anwesenden für viele heitere Momente und einen fröhlichen Startschuss des Vereins in seine neue Ära.

Auf dem Parlamentarischen Abend der Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. wurde nicht nur die zehnjährige Erfolgsgeschichte ins Visier genommen. Es wurde auch offen diskutiert, welchen Beitrag der Verein in der kommenden Dekade für eine bargeldlose Gesellschaft leisten kann. Die Akzeptanz von Bezahlverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft, wie GeldKarte, girogo und girocard, zu erhöhen, steht dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik wird die Initiative auch künftig Impulse für die Digitalisierung der Zahlungswirtschaft setzen. Mit konkreten Projekten, wie dem geplanten im Raum Kassel, soll das gelingen. Die Zukunft startet jetzt.

*Dem DSGV obliegt in diesem Jahr die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft.

Zur Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.:

Die Initiative GeldKarte e.V. wurde Anfang des Jahres in Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V. umbenannt. Zum Portfolio des Vereins, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, gehören die bargeldlosen Bezahlverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft: In Deutschland gibt es rund 97 Millionen girocards sowie Kundenkarten von Banken und Sparkassen – fast jeder Bürger hat sie in der Tasche. Auch die GeldKarte, die kontaktbehaftete Prepaid-Funktion, die auf den meisten girocards vorhanden ist, ist weit verbreitet. Die GeldKarte ist eine "Geldbörse" in Chipform, die am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder über das Internet aufgeladen werden kann und an ca. 420.000 Akzeptanzstellen zum Einsatz kommt. girogo ist die kontaktlose Funktion der GeldKarte. GeldKarte und girogo dienen damit vorrangig als Kleingeldersatz.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-DZ.de

Kontakt:

Initiative Deutsche Zahlungssysteme e.V.
Celina Lelle
Tel.: 030 – 21 23 42 2 – 71
Fax: 030 – 21 23 42 2 – 99
celina.lelle(at)initiative-dz.de

Material zum Download

URL: https://initiative-deutsche-zahlungssysteme.de/presse/pressemitteilungen/2015/24042015/
Stand: 23.11.2017 22:55:05
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