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BVR übernimmt 2023 die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft

Im neuen Jahr übernimmt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft (DK).
Im Fokus des kommenden Jahres steht für die DK die Krisenbewältigung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Dazu sollen die Rahmenbedingungen für Banken verbessert werden, so BVR-Präsidentin Marija Kolak. Auch die Kreditvergabefähigkeit der Banken und Sparkassen soll gefördert werden.

Eine zielgerichtete Regulierung sei für die Rollenerfüllung von Banken und Sparkassen als Transformationsbegleiter der Wirtschaft zentral. Das Basel-III-Vorhaben soll dabei pragmatisch umgesetzt werden, damit signifikante Steigerungen der Eigenmittelanforderungen bei den deutschen Instituten vermieden und bestehende Besonderheiten der deutschen Banken und Sparkassen berücksichtigt werden.

Entscheidend für den Wirtschaftsstandort Deutschland und dessen Wettbewerbsfähigkeit ist ein verlässlicher Rechtsrahmen und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die Kreditwirtschaft, insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. So wird sich die DK 2023 auch mit der Entwicklung eines Ökosystems digitaler Geldformen durch die Europäische Zentralbank beschäftigen.

In der Deutschen Kreditwirtschaft arbeiten der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) sowie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammen. Die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft wechselt jährlich zwischen BVR, BdB und DSGV.

Die offizielle Pressemitteilung lesen Sie hier.

URL: /aktuelles/2023/03012023/
Stand: 29.01.2023 10:35:29
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