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Bezahlen im Stadion: Das Erfolgsmodell offener Systeme

Frankfurt am Main, 17. November 2016: Könnten sich die Fußballfans ein elektronisches System für ihr Stadion aussuchen, würden sich 69 Prozent für ein offenes System entscheiden. Und das hat gute Gründe: Einer Studie unter Fußball-Fans zufolge, die von der EURO Kartensysteme GmbH beauftragt wurde, empfinden 44 Prozent der Befragten es beispielsweise als unsinnig, eine Karte zu erwerben, aufzuladen und nach dem Spiel wieder abzugeben. Auch der Zeitaspekt ist über einem Drittel der Fans wichtig: Das Leihen und Zurückgeben dauert 36 Prozent zu lange. Die Tatsache, dass man für viele Stadien eine andere Karte braucht, finden 42 Prozent der Befragten nicht gut.*

„Bei Stadionkarten mit GeldKarte und girogo können die Fans das restliche Guthaben außerhalb des Stadions ausgeben und es verbleibt nicht in den Händen des Vereins, der dann mit diesem Geld arbeiten könnte“, so Ingo Limburg, Leiter Marketing und PR bei der EURO Kartensysteme GmbH. Laut eigenen Angaben würde jeder vierte Fußballfan (24 Prozent) mehr als 11 Euro zurückbekommen, wenn er das Pfandgeld und das Restguthaben zusammenzählen würde. 10 Prozent erhielten bei Rückgabe sogar mehr als 20 Euro.

Fair P(l)ay durch offene Systeme

Als faire Alternative zu den geschlossenen Systemen gelten die sogenannten offenen Systeme, die eine Nutzung der Bezahlkarten auch außerhalb des jeweiligen Stadions ermöglichen. Ein Drittel der Fußball-Erstligisten setzt bereits auf das offene System mit girogo und GeldKarte. Und anders als so oft im Fußball gewinnen damit alle Beteiligten. Ein solches System ist bei den Fans beliebt und auch effizient. Durstige Fans können sich schneller mit Nachschub eindecken und Caterer mehr Kunden zufrieden stellen. Gleichzeitig benötigen die Fans viel weniger Zeit für das mühsame Laden und Entladen der Karten.

Besonders Gästefans profitieren

So verwundert es nicht, dass sich zwei Drittel (66 Prozent) der befragten Fußballfans ein einheitliches System für alle Stadien wünschen, um das verbleibende Guthaben einfach bei einem anderen Spiel auszugeben. Das offene System auf Basis von GeldKarte/ girogo hat gleich zwei Vorteile: Gästefans und sporadische Stadiongänger müssen nicht zwingend eine Stadionkarte erwerben – sie können mit ihrer girocard mit GeldKarte- oder girogo-Funktion im Stadion bezahlen. Diese können vorab z. B. am Geldautomaten oder im Stadion geladen werden. Zudem können Fans das Restguthaben auf den Karten außerhalb des Stadions an über 420.000 GeldKartesowie 19.000 girogo-Akzeptanzstellen ausgegeben – sei es im Einzelhandel, an Vending-Automaten oder beim Parken. Auch in anderen Stadien, in denen das offene System auf Basis von GeldKarte und girogo zum Einsatz kommt, findet das Restguthaben des Stadionbesuchs sinnvolle Verwendung.

Diese Vereine setzten bereits auf das offene System mit GeldKarte und girogo:

  • 1. FC Köln
  • 1. FSV Mainz 05
  • Bayer 04 Leverkusen
  • FC Bayern Basketball
  • FC Ingolstadt 04
  • Fischtown Pinguins
  • Kölner Haie
  • SV Sandhausen
  • SV Werder Bremen
  • VfL Gummersbach
  • VfL Wolfsburg

*Repräsentative Online-Studie v. EARSandEYES f. EURO Kartensysteme; n= 2.289 Fußball-Erstligafans; 09/2015.

URL: https://initiative-deutsche-zahlungssysteme.de/aktuelles/2016/18112016/
Stand: 25.11.2017 06:54:53
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